{"id":618,"date":"2020-11-04T20:27:53","date_gmt":"2020-11-04T20:27:53","guid":{"rendered":"https:\/\/oxalaeditorateste.com\/?p=618"},"modified":"2020-11-04T20:31:41","modified_gmt":"2020-11-04T20:31:41","slug":"ein-kurzes-leben-ein-bedeutendes-werk-und-eine-grose-frau-florbela-espanca-die-heideblume","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oxalaeditora.com\/?p=618","title":{"rendered":"Ein kurzes Leben, ein bedeutendes Werk und eine gro\u00dfe Frau Florbela Espanca, die \u201cHeideblume\u201d"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"618\" class=\"elementor elementor-618\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-5328c30d elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"5328c30d\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-40542e61\" data-id=\"40542e61\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e2d8c2e elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"e2d8c2e\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Ein kurzes Leben, ein bedeutendes Werk und eine gro\u00dfe Frau Florbela Espanca, die \u201cHeideblume\u201d<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-72081ab2 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"72081ab2\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n<p>\u00a0<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-123\" src=\"https:\/\/oxalaeditorateste.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/destaques-2-300x167.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"167\" srcset=\"https:\/\/oxalaeditora.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/destaques-2-300x167.jpg 300w, https:\/\/oxalaeditora.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/destaques-2-350x195.jpg 350w, https:\/\/oxalaeditora.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/destaques-2.jpg 626w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<p style=\"font-weight: 300;\">Florbela\u00a0\u00a0Espanca (1894 \u2013 1930) geschieden, Dichterin, die Frau, die imstande war, Hosen zu tragen in einer Zeit, in der dies undenkbar war, die am 8. Dezember 1930 um zwei Uhr morgens in ihrem Hause in Matosinhos ihrem Leben ein Ende setzte, an dem Tag, am dem sie 36 Jahre alt wurde. Die wahrscheinlichste Version ist, sie habe eine \u00dcberdosis Schlafmittel genommen (zwei Fl\u00e4schchen Veronal auf einmal).\u00a0\u00a0Sie konnte nur noch mit Veronal schlafen. Doch bereits vor ihrer Geburt war das Leben von Florbela Espanca vom Unerwarteten, Dramatischen, Ungew\u00f6hnlichen gekennzeichnet. Ihr Leben war ihr Werk.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">Als portugiesische Dichterin stark lyrischer Pr\u00e4gung wurde Florbela de Alma da Concei\u00e7\u00e3o Espanca am 8. Dezember 1894 in Vila Vi\u00e7osa, im Alto Alentejo, in der &#8220;Mietwohnung&#8221; ihrer Mutter, Ant\u00f3nia da Concei\u00e7\u00e3o Lobo, einer Dienstmagd (wie man damals sagte), geboren. Der Vater, Jo\u00e3o Maria Espanca, war mit einer anderen Frau, einer Blondine namens Mariana do Carmo, verheiratet, die keine Kinder bekommen konnte. Also \u00fcberzeugte er sie, nach einer uralten, mittelalterlichen Regel folgende h\u00e4usliche Situation zu akzeptieren: danach hat der Mann, wenn eine Ehe kinderlos bleibt, das Recht, Kinder mit einer anderen Frau seiner Wahl zu haben: er w\u00fcrde also ein Kind au\u00dferhalb der Ehe mit einer Frau in bescheidenen Verh\u00e4ltnissen zeugen und das Ehepaar dann f\u00fcr das Kind sorgen. Er ging daher eine Verbindung mit der wundersch\u00f6nen Ant\u00f3nia ein, aus der Florbela Espanca entsprang. Zwei Jahre danach kam Jo\u00e3o Espanca noch einmal darauf zur\u00fcck (verzeihen Sie die Ausdrucksweise) und schlief mit Wissen seiner Ehefrau erneut mit Ant\u00f3nia, woraufhin ein Knabe geboren wurde, bei dem der Vater auf dem Namen Apeles Dem\u00f3stenes Espanca bestand.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">Eigenartigerweise scheint Florbela Espanca in ihrer Kindheit gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig nicht unter dieser famili\u00e4ren Unordnung gelitten zu haben. Sie wuchs &#8220;sorglos und gl\u00fccklich&#8221; in der Heidelandschaft des Alentejo auf. 1908 zog sie mit der Familie nach Lissabon. Dort durchlief sie als erste Frau den Studiengang Recht an der Fakult\u00e4t Lissabon, kam in Ber\u00fchrung mit anderen Dichtern ihrer Zeit sowie mit einer Gruppe schriftstellernder Frauen, die sich damals durchzusetzen versuchten. Sie arbeitete an Zeitungen und Zeitschriften wie \u201cPortugal no Feminino\u201d (Portugal aus weiblicher Sicht) mit und \u00fcbersetzte verschiedene Romane, ohne dass sie es jemals geschafft h\u00e4tte, von den literarischen Zirkeln respektiert zu werden und durch die hehre Pforte zu den Gr\u00f6\u00dfen der Literatur einzutreten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\"><b><strong>Liebe, Leid und Dichtung<\/strong><\/b><\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">Nachdem sich ihre nat\u00fcrliche Reinheit und Unschuld durch den Blick einer entschlossenen Frau gewandelt hatte, wurde Florbela zu einer Frau, die der Welt gegen\u00fcbertreten wollte. Sie war eine Pers\u00f6nlichkeit voller Leben, deren erotische Spannung und Hunger nach idealer, vollkommener nie erf\u00fcllter Liebe aus allem hervor brachen, was sie schrieb, sie Neues schaffen lie\u00df, indem sie sich ohne Scheu ihren Versen hingab. Sie heiratete dreimal: erst den Schulkameraden Alberto de Jesus Silva Moutinho, dann den Offizier der Republikanischen Nationalgarde GNR Ant\u00f3nio Guimar\u00e3es und schlie\u00dflich den Arzt M\u00e1rio Lage. F\u00fcr ihre \u00fcberbordenden Amouren und Leidenschaften schrieb sie eines ihrer sch\u00f6nsten Gedichte \u201cAmar.\u00a0\u00a0Eu quero amar, perdidamente!\u201d (&#8220;Lieben. Ich will lieben, ma\u00dflos lieben!&#8221;). Obwohl sie ein st\u00fcrmisches, unruhiges Leben voller Herzeleid f\u00fchrte, wusste die Autorin ihre Geschichte in Dichtkunst h\u00f6chster Qualit\u00e4t zu gie\u00dfen, beladen mit erotischen Anspielungen, weiblicher Sensibilit\u00e4t und pantheistischen Gedanken (die in allen Dingen etwas G\u00f6ttliches sehen); sie schrieb dies in einer Zeit, in der nur einige &#8211; wenige &#8211; Frauen in Portugal zaghafte Schritte auf einem Weg machten, den man noch nicht einmal Emanzipation nennen kann, sondern eher die Aufwertung der Frau in der Gesellschaft. Sie schrieb auch Prosa, aber in der Poesie erreichte sie wahrlich \u00dcberragendes, einen Ehrenplatz in der portugiesischen, ja, in der europ\u00e4ischen Literatur.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">Schlie\u00dflich reiht sich Florbela auch in die Galerie derer ein, die durch ihre Tollk\u00fchnheit, durch ihren Pioniergeist ber\u00fchmt wurden. Nicht nur, weil sie eine Frau war, die die Konventionen in Frage stellte, sondern weil diese Frau eine war, die von ganz unten kam. Sie kam weder aus der Aristokratie noch aus dem Gro\u00dfb\u00fcrgertum. Der Vater hatte als Schuster angefangen wie der Gro\u00dfvater, war dann Antiquar geworden, handelte mit Leder, er\u00f6ffnete ein Fotohaus und war au\u00dferdem ein unverbesserlicher Bohemien und Frauenheld.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">In einer Zeit, in der Frauen fast keinen Zugang zu Bildung hatten, schloss sie das Gymnasium ab, kam auf die Hochschule und studierte Recht. Und ihr ganzes Leben lang forderte sie stets das Recht auf ihre Gef\u00fchle ein und auch das Recht, sie in Poesie und Prosa zu gie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">Ihre erste Ver\u00f6ffentlichung war das Livro de M\u00e1goas (Buch der Leiden) (1919), eine Sammlung von Sonetten aus dem dritten Jahr ihres Rechtsstudiums und einer Zeit, zu der sich einige Symptome seelischen Ungleichgewichts bemerkbar machten und in dem sie ungewollt eine Fehlgeburt erlitt. In den sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlichten Werken, dem Livro de Soror Saudade (Buch der Schwester Sehnsucht) (1931) und Charneca em Flor (Bl\u00fchende Heide) (1931), best\u00e4tigt die Dichterin ihre f\u00fcr die Epoche wagemutige Position. Sie schreibt vollkommene Sonette, dr\u00fcckt ihre Emotionen in wuchtiger Sprache und starken Bildern aus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">Ihre Poesie ist gepr\u00e4gt von der st\u00e4ndigen Wiederholung der Themen Leiden, Einsamkeit, Entt\u00e4uschung, immer verbunden mit unendlicher Z\u00e4rtlichkeit und einem Wunsch nach Gl\u00fcck und Erf\u00fcllung, die nur im Absoluten, Unendlichen erreicht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">Das leidenschaftliche Ungest\u00fcm der sehr pers\u00f6nlichen Ausdrucksweise, die um ihre eigenen Frustrationen und Sehns\u00fcchte kreist, ist von oftmals erotischer Sinnlichkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">Gleichzeitig ist die Heidelandschaft des Alentejo in vielen ihrer Bilder und Gedichte pr\u00e4sent und l\u00e4sst die aufgew\u00fchlte Seele der Dichterin auf die Natur \u00fcberflie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">Als die wichtigste weibliche Gestalt der portugiesischen Literatur und eine der ersten Feministinnen Portugals, hinterl\u00e4sst Florbela Espanca Gedichte von \u00fcbersteigerter Feinf\u00fchligkeit, voller erotischer Bekenntnisse, die widerstreitende Tendenzen und Gef\u00fchle durchscheinen lassen, aufflammen, als ob es sich um ein intimes Tagebuch handele. Sie tritt in die Fu\u00dfstapfen der gro\u00dfen Dichter von Sonetten in der portugiesischen Literatur wie Cam\u00f5es, Bocage, Antero, obwohl sie in vielen Punkten anders ist als diese, vor allem, weil sie eine Frau ist und die Liebe nur anspricht; sie spricht nicht &#8220;\u00fcber die Liebe&#8221; sondern &#8220;von der Liebe&#8221;, spontan, hemmungslos, wie Lebenssaft, der rein aus den Geheimnissen der Vorstellungskraft quillt, ohne die Zw\u00e4nge der Mode oder literarischer Konventionen. Das veranlasste viele Kritiker, von ihrem Werk als dem eines weiblichen &#8220;Don Juan&#8221; zu sprechen, wegen der Sinnlichkeit, die keine Fessel kennt, bar aller falscher Moralvorstellungen ist und feurig, frei, Heuchelei und kleinb\u00fcrgerliche Konventionen \u00fcberwindet. Feinf\u00fchligkeit und Vorstellungskraft sind die H\u00f6hepunkte ihrer kreativen Augenblicke besten literarischen Ausdrucks, der keinen Moment lang zul\u00e4sst, dass ihr Werk nur auf vertraulich gefl\u00fcsterte, zweideutige Gef\u00fchle reduziert werden k\u00f6nnte, die aus weiblicher Scham geheim gehalten wurden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">Hier verschmilzt die Wahrheit eigener Erfahrung mit Phantasie, um Poesie erlesener Gr\u00f6\u00dfe hervorzubringen wie keine andere Vertreterin des weiblichen Geschlechts dies in der portugiesischen Literatur getan hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">Sie ver\u00f6ffentlichte auch Gedichte in verschiedenen Zeitschriften, vor allem in Modas e Bordados (Mode und Stickereien), eine Zeitschrift, die sich zu ihrer Zeit dem Titel zum Trotz auch f\u00fcr weibliche Prosa und Poesie interessierte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">Ihre zerbrochenen Ehen, ebenso wie die Liebesentt\u00e4uschungen im allgemeinen, besonders aber der Tod des Bruders Apeles Espanca (dem Florbela gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig stark verbunden war), der bei einem Flugzeugungl\u00fcck ums Leben kam, als er 1927 \u00fcber den Tejo flog, und dessen Leichnam nie gefunden wurde, pr\u00e4gten zutiefst ihr Leben und Werk. Ihr allzu fr\u00fches Ende war kein Hindernis f\u00fcr ein dichtes literarisches Werk. Ein gro\u00dfer Teil dieses Werkes sollte der \u00d6ffentlichkeit erst nach ihrem Tode bekannt werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">Sie gilt heute als die gro\u00dfe weibliche Gestalt der ersten Jahrzehnte der portugiesischen Literatur im XX. Jahrhundert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\"><em>\u201cO mundo quer-me mal porque ningu\u00e9m<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\"><em>Tem asas como eu tenho!\u201d<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\"><em>(Die Welt liebt mich nicht, denn niemand<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\"><em>hat Fl\u00fcgel wie ich sie habe!)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\"><b><strong>Autor: Joaquim Peito<\/strong><\/b><\/p>\n<p style=\"font-weight: 300;\"><b><strong>(\u00dcbersetzung aus dem Portugiesischen von Barbara B\u00f6er Alves)<\/strong><\/b><\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-50db8a19 elementor-section-stretched elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"50db8a19\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;,&quot;stretch_section&quot;:&quot;section-stretched&quot;}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1201524a\" data-id=\"1201524a\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-inner-section elementor-element elementor-element-cce4a94 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"cce4a94\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-6d24669d\" data-id=\"6d24669d\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7e637f3d elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"7e637f3d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/products.wpmet.com\/elementskit\/\">\n\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" data-src=\"https:\/\/oxalaeditorateste.com\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/image.jpg\" title=\"\" alt=\"\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" class=\"lazyload\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cedd9de elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"cedd9de\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Siga a Oxal\u00e1 Editora no facebook<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3a3dd7bd elementor-widget__width-initial elementor-view-default elementor-widget elementor-widget-icon\" data-id=\"3a3dd7bd\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"icon.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-icon-wrapper\">\n\t\t\t<a class=\"elementor-icon\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Oxal%C3%A1-Editora-Autores-da-Di%C3%A1spora-700061390123122\/\">\n\t\t\t<svg aria-hidden=\"true\" class=\"e-font-icon-svg e-fab-facebook\" viewBox=\"0 0 512 512\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M504 256C504 119 393 8 256 8S8 119 8 256c0 123.78 90.69 226.38 209.25 245V327.69h-63V256h63v-54.64c0-62.15 37-96.48 93.67-96.48 27.14 0 55.52 4.84 55.52 4.84v61h-31.28c-30.8 0-40.41 19.12-40.41 38.73V256h68.78l-11 71.69h-57.78V501C413.31 482.38 504 379.78 504 256z\"><\/path><\/svg>\t\t\t<\/a>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-inner-column elementor-element elementor-element-55cbb922\" data-id=\"55cbb922\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5254bcac elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"5254bcac\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Contacto<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4a3b3822 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"4a3b3822\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Oxal\u00e1 Editora<\/p><p>Autores da Di\u00e1spora<\/p><p>Gahmenerstr. 179<\/p><p>44532 L\u00fcnen<\/p><p>Alemanha<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-72afb1ac elementor-widget elementor-widget-spacer\" data-id=\"72afb1ac\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"spacer.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-spacer\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-spacer-inner\"><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1cc2c9ca elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"1cc2c9ca\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>+49 (0)02306 3028384<\/p><p>oxalaeditora@hotmail.com\u200b<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7511f06 elementor-icon-list--layout-traditional elementor-list-item-link-full_width elementor-widget elementor-widget-icon-list\" data-id=\"7511f06\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"icon-list.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<ul class=\"elementor-icon-list-items\">\n\t\t\t\t\t\t\t<li class=\"elementor-icon-list-item\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-icon-list-text\"><\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2dac40b6 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"2dac40b6\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"header2\">\u00a9OxalaEditora2020<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kurzes Leben, ein bedeutendes Werk und eine gro\u00dfe Frau Florbela Espanca, die \u201cHeideblume\u201d \u00a0 Siga a Oxal\u00e1 Editora no [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":123,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"elementor_header_footer","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-618","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/oxalaeditora.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/618","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/oxalaeditora.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/oxalaeditora.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oxalaeditora.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oxalaeditora.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=618"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/oxalaeditora.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/618\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":622,"href":"https:\/\/oxalaeditora.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/618\/revisions\/622"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oxalaeditora.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/oxalaeditora.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=618"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/oxalaeditora.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=618"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/oxalaeditora.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=618"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}